Stimmen für die gequälten Seelen Spaniens - Marsch für Galgos, Podencos und andere spanische Windhunde am 3. Juni 2017 in Frankfurt

 

 

Hunderte spanische Windhunde, Galgos genannt, eine Vielzahl anderer Hunderassen mit ihren Besitzern sowie die Vertreter

 

verschiedener Hilfsorganisationen werden am 03. Juni 2017 in Frankfurt/Main  an der Alten Oper für Aufsehen sorgen

 

 

Die Situation in Spanien

Seit Jahrhunderten werden die Galgo- und Podencorassen in vielen Regionen Spaniens für die Hetzjagd auf Hasen eingesetzt – die offizielle Jagdsaison geht von Anfang Oktober bis Ende Januar. Beim Jagdwettkampf im Feld jagen die Hunde meist paarweise und zeitgleich von der Leine gelassen nach genau festgelegten Bewertungskriterien einen Hasen. Die Gewinner bescheren ihren Jägern (Galgueros) Geld, Ruhm und Pokale.

 

Traditionell werden die Hunde jedoch im Anschluss an ihre kurze „Jagdkarriere“ entsorgt, sie sind dann in der Regel 3 bis 4 Jahre alt. Galgos und Podencos werden nicht als Haustiere angesehen – nach einem Leben unter fragwürdigen Haltungsbedingungen und Trainingsmethoden wird ihnen keinerlei Wert beigemessen, sobald sie den Galgueros nicht mehr nützlich sind. Ganz zu schweigen von den Verlierern der Jagdwettkämpfe oder solchen Hunden, die sich von vornherein in den Augen ihres Jägers als „jagduntauglich“ erweisen. Zehntausende von ihnen werden als Abfallprodukt einer zunächst wahllosen, massenhaften Vermehrung von ihren Besitzern jedes Jahr getötet, ausgesetzt oder in Tötungsstationen gebracht – viele von ihnen brutalst ermordet mit Mitteln, die das normale Vorstellungsvermögen übersteigen: im Baum aufgehängt, in Brunnen geworfen, mittels Auto zu Tode geschleift oder einfach in der kargen Weite der spanischen Felder dem Verdursten ausgesetzt.

 

Warum wir marschieren


Die spanischen freiwilligen Helfer der Rettungsstationen sowie viele spanische Bürger versuchen seit Jahren, die Galgos und Podencos zu schützen und die Einstellung zu diesen sanften, liebevollen Hunden zu verändern. Mit unserem Marsch möchten wir denjenigen unsere Unterstützung zeigen, die jeden Tag mit eigenen Augen ansehen müssen, was passiert, und die jeden Moment ihrer Zeit opfern, um kranke, ausgesetzte, verletzte Hunde zu retten und dennoch niemals ein Ende sehen

 

Dabei wollen wir so viele Leute wie möglich mit so vielen Galgos wie möglich zusammenbringen, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das große Leiden und die ebenso brutale wie gleichgültige Behandlung dieser sensiblen Hunde zu lenken. Zwar wird auch in den Medien zunehmend darüber berichtet, dennoch wissen zu viele Menschen noch nicht, was diese edlen Tiere zu erdulden haben. Wir möchten die Aufmerksamkeit erhöhen und ein Signal nach Spanien an die Leute senden, die dort zunehmend mit der Forderung auf die Straße gehen, die Hetzjagd mit Hunden zu verbieten und die spanischen Tierschutzgesetze entsprechend zu verändern.

 

Wir möchten außerdem erreichen, dass sich ein paar Touristen mehr beim nächsten Spanien-Urlaub fragen, was sich wohl hinter diesen Schuppentüren irgendwo im Niemandsland befinden mag. Wir wünschen uns, dass wenigstens ein paar Menschen, die bisher noch nichts von diesen wunderbaren Hunden wissen, sich weiter informieren und die sanfte und liebenswerte Art dieser Hunde einfach auch vor Ort am Tag des Marsches erleben können.

 

Bitte unterstützt uns bei unserem Marsch für die Galgos und Podencos Spaniens in Deutschland – am 03.06.2017 um 10:00 Uhr an der Alten Oper in Frankfurt. Helft uns, laut und lauter zu werden, sodass wir nicht mehr zu übersehen sind und unsere Botschaft bis zu den Galgueros nach Spanien dringt: Wir haben ein Auge auf ihre Untaten geworfen und sind nicht bereit, diesen Wahnsinn länger hinzunehmen. Die Proteste finden nicht mehr nur in Spanien statt, sondern international

 

 

Die Galgos und Podencos haben keine Stimme – gib ihnen deine!